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Der menschengemachte Klimawandel ist die wohl größte Bedrohung des 21. Jahrhunderts. Die Bedrohung daran ist, dass aufgrund der schnellen Erwärmung nicht ganz absehbar ist wie sich die Gegebenheiten in Zukunft ändern werden. Doch eine Sache ist klar: Sollten wir nicht in der Lage sein die globalen Durchschnittstemperaturen zu stoppen, wird es für den Menschen nicht angenehm werden.
Was bei einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur um 4 Grad passieren kann wird in diesem Youtube Video erklärt.
Die Datenquelle für die Grafiken findet ihr hier.

[After setting your car on fire] Listen, your car's temperature has changed before.
Titel: Earth Temperature Timeline. Quelle

Globale Erwärmung

Die aktuelle globale Erwärmung ist nicht natürlich. Von 1880 bis 1981 betrug sie 0,07 ℃ / 0,13 ℉ pro Jahrzehnt. Seit 1981 stieg diese Rate auf 0,18 ℃ / 0,32 ℉ (Climate Change: Global Temperature).
Einiges der in dieser Grafik plötzlichen Zunahme der globalen Temperatur entsprechen der römischen Warmzeit und der mittelalterlichen Warmzeit. Diese Ereignisse fanden auf regionaler und nicht auf globaler Ebene statt. (AR4 Climate Change 2007: The Physical Science Basis). Für weitere Informationen über die prähistorische Temperaturaufzeichnungen können Sie hier nachlesen: Information from Paleoclimate Archives und How is Today's Warming Different from the Past?
Die globale Durchschnittstemperatur stieg seit der industriellen Revolution um etwa 1,0 ℃ / 1,5 ℉. Die nördliche Halbkugel erwärmt sich schneller. Die Arktis hat sich zwischen 2 ℃ / 3,6 ℉ und 4 ℃ / 7,2 ℉ erwärmt. Besuchen Sie die wissenschaftlichen Publikationen für mehr Details: Recent air-temperature changes in the Arctic, ACIA Scientific Report, In Warming, Northern Hemisphere is Outspacing the South, Key indicators of Arctic climate change: 1971-2017, Climate Change in the Arctic, Recent summer warming in northwestern Canada exceeds the Holocene thermal maximum.
Die Erdtemperatur und der Anteil von Gasen wie CO2, Methan und Stickstoffoxid in der Atmosphäre sind streng korreliert. Für weitere Informationen über dieses Theme und prähistorischen Daten, besuchen Sie: On the causal structure between CO2 and global temperature, EC Perspective: Accounting for 800,000 years of climate change und How is Today's Warming Different from the Past?.

CO2

Vor Tausenden Jahren war die natürliche CO2 Konzentration auf der Erde rund 280 ppm. Seit Beginn der industriellen Revolution haben menschliche Aktivitäten wie die Verbrennung fossiler Brennstoffe, die Entwaldung und die Viehhaltung diese Menge um mehr als 30% erhöht.
Für weitere Informationen über prähistorische CO2 Konzentration, aktuelle und zukünftige Konsequenzen können Sie hier Climate Change: Atmospheric Carbon Dioxide und The rentless rise of carbon dioxide nachlesen.

Methan

Methan ist ein entzündbares Gas, welches durch geologische und biologische Prozesse entsteht. Einige der natürlichen Entstehungen sind undichte Erdgassysteme und Feuchtgebiete.
50-65% der globalen Methanemissionen entstehen durch menschliche Aktivitäten. Dazu gehören Viehzucht, Landwirtschaft, Energie und Industrie, Abfälle aus Haushalten und Unternehmen.
Methan ist ein Gas welches ein höheres Potential auf die Erderwärmung hat als CO2. Vor über 650 000 Jahren war die Methankonzentration in der Atmosphäre zwischen 350 - 800 ppb. Zu Beginn der industriellen Revolution haben menschliche Aktivitäten dies um ca. 150% verstärkt.
Für weitere Informationen über die Methan Situation können Sie hier EPA: Methane Emissions und NASA: Methane Emissions Continue to Rise nachlesen.
Für weitere Informationen über die prähistorische Methankonzentration besuchen Sie Orbital and millennial-scale features of atmospheric CH4 over the past 800,000 years

Stickstoff

Stickstoffoxid ist ein Gas, welches durch Verbrennung von fossilen Brennstoffen und festen Abfällen, Düngemitteln und Stickstoffbasis, Kläranlagen, natürlichen Prozessen und anderen landwirtschaftlichen und industriellen Aktivitäten entsteht.
Es ist das drittgrößte Wärmefängergas in der Atmosphäre und die größte ozonzerstörende Verbindung, die durch menschliche Aktivitäten freigesetzt wird.
Für weitere detailierte Informationen besuchen Sie Stratospheric ozone depletion due to nitrous oxide: influences of other gases und EPA: Nitrous Oxide Emissions.

Schmelzende Polarkappen

Die Arktis erwärmt sich etwa zweimal so schnell wie der globale Durchschnitt. Einige der Gründe dafür sind: Die arktische Verstärkung, der Albedo-Effekt und schwarzer Kohlenstoff. Von 1979 bis 1996 verloren wir 2,2 - 3% der arktischen Eisschicht. Von 2010 bis 2019 verlieren wir 12,85% pro Jahrzehnt!
Eine weitere Folge ist das Auftauen des Permafrosts. Hierbei werden große Mengen Methan an die Atmosphäre abgegeben, was den Prozess der globalen Erwärmung verstärkt.
Für Details besuchen Sie: Climate Change in the Arctic und Recent airtemperature changes in the Arctic.